Der Bregenzerwald lässt kein Kind zurück

 

Im Modellvorhaben "Der Bregenzerwald lässt kein Kind zurück" ist es unser Ziel, allen Kindern im Bregenzerwald ein gesundes Aufwachsen und gleichwertige "Startbedingungen" zu ermöglichen. Wir sind davon überzeugt, dass wir im Bregenzerwald grundlegend noch sehr gute Bedingungen für Familien haben - dennoch gibt es auch bei uns Kinder, für die vorbeugend eine frühere Unterstützung wichtig wäre.

Berufliche Chancen in der Betreuung und Pflege im Bregenzerwald

Du interessierst dich für einen Beruf im Betreuungs- und Pflegebereich?

Du willst dich beruflich verändern?

Du hast Fragen zur Finanzierung einer entsprechenden Ausbildung?

Ein Informationsabend zu diesen Themen gibt Einblick in die vielfältigen Berufs- und Ausbildungsmöglichkeiten im Betreuungs- und Pflegebereich.

Termin: Donnerstag, 16. November 2017 um 18.00 Uhr im Vereinehaus Andelsbuch. Die Infostände sind bereits ab 17.00 Uhr geöffnet.

Mobiler Hilfsdienst, Krankenpflegeverein, Pflegeheim, Lebenshilfe und der Betreuungspool zeigen Perspektiven und Potenzial von Pflegeberufen, Anstellungsformen, berufliche Zukunftsaussichten und Möglichkeiten für Wiedereinsteigende. Die Krankenpflegeschule und die Schulen für Sozialbetreuungsberufe sind vor Ort und informieren über die verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten. MitarbeiterInnen der connexia Implacementstiftung und vom AMS informieren über mögliche Förderungen während der Ausbildung. Weitere Infos unter www.vcare.at.

Eine Veranstaltung der Regio Bregenzerwald in Zusammenarbeit mit der connexia – Implacementstiftung Betreuung und Pflege. Wir freuen uns auf dein Kommen!

 

 

Ich als Kind im Bregenzerwald - Angebotsübersicht

Das Unterstützungsangebot für Kinder und Familien ist umfangreich und professionell. Was vielfach fehlt, ist ein Überblick und das Bewusstsein dafür, welche Angebote für welche Zielgruppe hilfreich sind. Für PädagogInnen, TrainerInnen, Vereinsfunktionäre, aber auch für Nachbarn und die Gemeinschaft im Dorf ist das ein wertvolles Wissen.

Wir haben versucht, diese Präventionskette so übersichtlich wie möglich grafisch darzustellen und sie in unserem Folder abzubilden. Parallel dazu wird in den kommenden Monaten ein online-tool programmiert, wo man mit "Geofinder"-Funktion nach den Angeboten suchen kann. Bis das so weit ist, finden sich die Kontaktdaten in den folgenden Listen:

Liste der Angebote auf Landesebene

Liste der Angebote im Bregenzerwald

Stand Juli 2017. Diese Aufstellung hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit und kann z.T. durch die zeitliche Begrenzung der Projekte schwanken. Wenn Ihnen etwas auffällt, kontaktieren Sie uns gerne!

 

 

 

Die Vorfreude ist groß! - Projekt "Meine Schatzkiste" startet im Herbst

...Hier der Text aus der "Heimat":
„Und freust du dich schon auf die Schule?“ Diese Frage müssen sich die Noch-Kindergartenkinder in den kommenden Monaten oft anhören. Manche sind sich da gar nicht so sicher, vielen wird dabei ganz mulmig. Alles wird neu: Schließlich reden die Erwachsenen vom „Ernst des Lebens“, der nun bald beginnt. Kinder des Schulsprengels Au haben in Zukunft einen besonderen Schatz, der ihnen den Übergang leichter machen soll. Es ist eine selbst gestaltete Schachtel, in die die Kinder im Laufe ihrer Kindergartenzeit immer wieder Dinge packen, die ihnen wichtig sind und die sie gut können. Mit ihnen fühlen sie sich ein bisschen sicherer und haben das Gefühl, doch ein kleines Stückchen Kindergarten mitnehmen zu dürfen.

Persönliche Schätze
Entstanden ist das Projekt „Meine Schatzkiste“ aus dem Modellvorhaben „Der Bregenzerwald lässt kein Kind zurück“. Im Kindergarten gestalten die Kinder eine Kiste, die sie während der zwei Jahre mit Dingen befüllen, die ihre Stärken widerspiegeln. Sie dürfen selbst entscheiden, was hineinkommt
und was nicht. Am Ende der Kindergartenzeit nehmen sie die Kiste mit in die Volksschule. Das hilft nicht nur dem Kind, sondern auch der Lehrperson, die sich mithilfe der Schatzkisten besser auf die neuen Schüler einstellen kann. Nach vier Jahren Volksschule wird die Schatzkiste für den Übertritt in die Mittelschule eingesetzt.
Vernetztes Projekt

„Das Besondere an diesem Projekt ist, dass durch die Vernetzung der Verantwortlichen aus verschiedenen Einrichtungen, aber auch durch die Einbindung der Eltern ein einfaches, aber wertvolles Instrument zur Selbsthilfe entstanden ist. Wir befähigen die Kinder schon früh, sich selbst zu reflektieren und geben ihnen allen die gleiche Chance, sich in der Schule wohlzufühlen“, erklärt Doris Simma, Koordinatorin von „Der Bregenzerwald lässt kein Kind zurück“. Die Schatzkiste ist etwas sehr Wertvolles, weil sie die Schätze jedes Kindes widerspiegelt. Sie bietet jedem Kind, egal welche Voraussetzungen es hat, die Möglichkeit sich selbst darzustellen. Das gibt Selbstbewusstsein und Sicherheit. Für die Pädagogen ermöglicht die Schatzkiste ein besseres und tiefer gehendes  Kennenlernen der künftigen Kinder. Außerdem bietet sie eine wunderbare Vorlage für die KEL-Gespräche (Kind-Eltern-Lehrer), wo die Kinder die Inhalte ihrer Schatzkiste präsentieren können.
Start im Schuljahr 2017/18
Das Projekt „Meine Schatzkiste“ startet im Herbst 2017 mit insgesamt 270 Kindern aus den Gemeinden Au, Schoppernau, Schnepfau, Damüls, Schröcken und Warth. Das heißt, alle Kinder eines
Schulsprengels (der Mittelschule Au) haben die Schatzkiste von Beginn ihrer Kindergartenzeit an bis in die Mittelschule.
Engagierte Beteiligte
In mehreren Arbeitstreffen wurden mit allen Leitern der Kindergärten und Schulen eine einheitliche
Vorgehensweise vereinbart und Vorlagen für die Befüllung der Schatzkisten erstellt. „Das Engagement und die Begeisterung der Pädagogen war groß“, betont Doris Simma. Die Eltern werden
bei den Elternabenden im Herbst informiert und sollen die Schatzkiste mittragen. Nach Hause werden es die bunten Kisten aber wahrscheinlich nicht schaffen: Im Sinne der Chancengerechtigkeit wird darauf geachtet, dass alles, was in die Schatzkiste kommt, von den Kindern selbst stammt. Dass die Schatzkiste auch von den Verantwortlichen der Gemeinden positiv gesehen wird, macht die Erziehungspartnerschaft komplett.

Wie du und ich - Geschichten von Kein Kind zurück lassen

 

 

 

 

 

 

 

 

Welche Projekte sind im Rahmen des Modellvorhabens "Der Bregenzerwald lässt kein Kind zurück" im Entstehen? Und wer hat was davon?

Hier sind ein paar Geschichten...

1.     Wenn Paul an den Herbst denkt, wird ihm ganz mulmig. Alles wird neu: Die großen Leute sagen, der „Ernst des Lebens“ beginnt. Vorbei mit dem Kindergarten, sich von Beate, der Kindergärtnerin verabschieden, in der Früh aufstehen und pünktlich sein, ein weiterer Weg bis zur Schule, die vielen anderen Kinder…Paul hat manchmal das Gefühl, er schafft das nicht. Aber Gott sei Dank darf er seine Schatzkiste mitnehmen: Das ist eine selbst gestaltete Schachtel, in die er im Laufe seiner Kindergartenzeit immer wieder Dinge gepackt hat, die ihm wichtig sind und die er gut kann. Mit ihr fühlt er sich ein bisschen sicherer und hat das Gefühl, doch ein kleines Stückchen Kindergarten mitnehmen zu dürfen.

 2.     Lena ist 3. Eigentlich geht sie sehr gerne in die Spielgruppe, aber am Morgen ist ihre Mama immer so gestresst. Sie hat immer Angst, dass sie zu spät zur Arbeit kommt. Lena weiß nicht, was „ein schlechtes Gewissen“ ist, aber ihre Mama sagt oft zu ihrer Freundin, dass sie das hat, weil sie Lena nicht selbst von der Spielgruppe abholen kann. Mit dem Angebot der gemeindeübergreifenden Kleinkindbetreuung werden die Öffnungszeiten der bestehenden Spielgruppen so erweitert, dass auch Lenas Mama ihre „Randzeiten“ besser abdecken kann und ihre Tochter in aller Ruhe früh genug hinbringen und nach der Arbeit selbst abholen kann.

Noch mehr Geschichten finden Sie hier.

ICH ALS KIND IM BREGENZERWALD – Was sagen die Kinder dazu?

Auf den BotschafterInnen-Konferenzen wurden Leitsätze für einen kinder- und jugendfreundlichen Bregenzerwald aus Sicht des Kindes formuliert. Was sagen aber die wahren Experten dazu? Haben die Erwachsenen ins Schwarze getroffen? Oder liegen sie komplett daneben? Wir waren in einigen Kindergärten und Schulen unterwegs… „Glück ghea“ – Mit strengem Blick und rotem Stift haben sich die Mädchen und Burschen an die Arbeit gemacht. Das Ergebnis ist toll: Die Arbeit der BotschafterInnen wurde durchwegs positiv beurteilt. Kompliment! Zusätzlich haben uns die Kinder in Form von Bildern deutlich gemacht, was für sie eine schöne Kindheit bedeutet.

Was die Kinder der VMS Hittisau unter einer schönen Kindheit verstehen, wurde in einem Artikel der Vorarlberger Nachrichten veröffentlicht: Zum Artikel geht es hier.

So sehen wir Kinder den Bregenzerwald

Der Auftakt: BotschafterInnen-Konferenzen

Im Rahmen von drei "BotschafterInnen-Konferenzen" Anfang 2017 wurden die Grundlagen für das Modell gemeinsam weiter entwickelt. Teilgenommen haben über 150 leitende Persönlichkeiten aus allen Ressorts: Gesundheit, Bildung, Soziales, Kinder- und Jugendhilfe, Ehrenamt, Politik und Gemeindeverwaltung.

Auf der Agenda stand die Überprüfung der Leitziele der REGIO Bregenzerwald - aus der Sicht der Kinder und Jugendlichen formuliert - sowie Vorschläge für mögliche Maßnahmen zu erarbeiten.

Unsere "BotschafterInnen" werden weiterhin zur Entwicklung der Maßnahmen eingeladen.

Ergebnisse hier zum Download

Links

Vorarlberg lässt kein Kind zurück
Informationen zum vorarlbergweiten familie plus-Programm: http://www.vorarlberg.at/familie.

Kein Kind zurücklassen in Nordrhein-Westfalen
18 Kommunen haben das Modell über vier Jahre entwickelt - nun erfolgt die landesweite Ausrollung: http://www.kein-kind-zuruecklassen.de

CHANCENGLEICHHEIT AM START

Ziel ist es, die Angebote für Familien ressortübergreifend optimal zu verknüpfen, um Kinder und Jugendliche früher und dadurch noch besser zu unterstützen.

Weitere Infos

3. Quartalsbericht "Aktuelles"

2.Quartalsbericht "Aktuelles"

NEUE SEITE: COPY PASTE - Kopieren erwünscht!

Im Bregenzerwald gibt es schon viele Ideen und Initiativen, die sich um Kinder-, Jugend- und Familienfreundlichkeit bemühen. Wir machen sie sichtbar und geben so Interessierten die Möglichkeit, sich inspirieren zu lassen und die richtige Person für mehr Informationen zu kontaktieren.

TERMINE

Präventionskonferenz 17. November 2017
Am Freitag, 17.11.2017 ab 13:30 Uhr findet im BORG Egg eine Präventionskonferenz statt. Wir haben spannende ReferentInnen zum Thema Prävention, viele gute Ideen aus der Praxis und einige wichtige Informationen für Sie! Halten Sie sich den Termin frei!

DIE PRÄVENTIONSKETTE

Das Wissen und die Erfahrung der BotschafterInnen sind eine wertvolle Grundlage für unsere Arbeit. Wir sehen sie als "Perlen". Durch die Koordination spannen wir einen unsichtbaren Faden zwischen den Perlen - aus der Perlen­kette wird eine Präventionskette.

MITDENKEN - MITMACHEN

Wenn auch Sie sich in diesem Themenbereich einbringen möchten, kontaktieren Sie bitte:

Doris Simma
+43 664 2829444
doris.simma@regiobregenzerwald.at

Wir freuen uns auf Sie!