Projektentwicklung

Die REGIO Bregenzerwald und die Gemeinden setzen sich für den Erhalt der ehemaligen Bahntrasse zwischen Egg und Doren ein. Ziel ist es, das einzigartige Naherholungsgebiet Bregenzerachtal auch mittel- und langfristig für die Bevölkerung zugänglich und nutzbar zu halten.

Bereits seit den 80er-Jahren wurden laufend Erhaltungsmaßnahmen an der ehemaligen Bahntrasse vorgenommen.

Die Überlegungen und Aktivitäten zur Erhaltung und Nutzbarmachung des Bregenzerachtals konkretisierten sich dann im Jahr 2009. Das 9.870 m lange Teilstück der Bahntrasse zwischen Egg und Doren-Bozenau sollte saniert und zu einem Geh- und Radweg ausgebaut werden. Dazu mussten die Bauwerke der ehemaligen Bregenzerwaldbahn wieder instand gesetzt und teilweise ergänzt werden. Außerdem war in verschiedenen Streckenabschnitten die Realisierung von Sicherungsmaßnahmen erforderlich. Eine sensible Bauausführung war fixer Bestandteil des Projekts und berücksichtigte natur- und landschaftsräumliche Besonderheiten.  

2009                 Abklärung der Finanzierung, Einverständnis der Grundeigentümer
08|2009            Präsentation des Projekts für die Bürgermeister des Vorderbregenzerwaldes
11|2009            einstimmiger Beschluss der REGIO-Vollversammlung
03|2010            Projekteingabe bei der Bezirkshauptmannschaft Bregenz, Behördenverhandlungen
09|2011            positiver Bescheid der BH Bregenz (hier Download des Bescheides)
11|2012            Die mit der Behörde, den Gemeinden und der BürgerInneninitiative "Für einen
                        naturnahen Achtalweg" abgestimmten Projektoptimierungen mündeten in einen
                        Abänderungs- bzw. Ergänzungsbescheid der BH Bregenz (hier Download des
                        Bescheides)
2012-2014        Durchführung der Baumaßnahmen
06|2014            Eröffnung des Geh- und Radweg Achtal

Kosten und Finanzierung

Die Kosten für die Umsetzung des Projektes wurden auf 4 Mio. € brutto geschätzt. Der Kostenrahmen konnte erfreulicherweise eingehalten werden. 

Die Gesamtkosten wurden finanziert von der REGIO Bregenzerwald, den Standort-Gemeinden, dem Land Vorarlberg und der Europäischen Union über das INTERREG-Programm für grenzüberschreitende Zusammenarbeit.